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| Schäden
durch Fälschungen, Produktpiraterie und Markenpiraterie
Viele
gewerbliche Schutzrechte
wie Patentrecht, Urheberrecht
und Markenrecht werden durch
Produkt- und Markenpiraterie
verletzt. Inzwischen sind
fast alle Branchen von Fälschungen
und Plagiaten betroffen.
Nach Angaben der EU-Kommission
entfallen bereits 7-10 %
des Welthandels auf Plagiate,
Fälschungen, illegale Überproduktion,
Parallel- und Re-Importe,
was einen geschätzten
Schaden von weltweit 300
Milliarden Euro ausmacht.
Während die deutsche
Zollverwaltung bis Mitte
der 90er Jahre jährlich
in weniger als 1.000 Fällen
beschlagnahmte, wurden laut
Zollstatistik der EU-Kommission
im Jahr 2006 an den EU-Außengrenzen
37.000 und im Jahr 2007 bereits
43.000 Grenzbeschlagnahmungen
verzeichnet.
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Entwicklung der Anzahl der im Rahmen des Grenzbeschlagnahmeverfahrens
aufgegriffenen
Plagiate durch den deutschen Zoll
Quelle: www.zoll.de
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Das
hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Schätzungen
zufolge weltweit jährlich ca. 300.000 Arbeitsplätze
durch Produktpiraterie und Markenpiraterie verloren.
Neben
Umsatzverlusten wird das Image des Unternehmens
durch qualitativ minderwertige Fälschungen
oder Plagiate beschädigt. Die Marke kann
stark geschädigt werden, wenn das Produkt
dem Qualitätsanspruch des Käufers nicht
gerecht wird und er die Fälschung oder das
Plagiate als solches nicht erkennt. Wenn ein
Produkt versagt oder einen Schaden anrichtet,
kann ein Produkthaftungsprozess auf den Hersteller
zukommen, der immensen Schaden anrichtet.
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